Was kann Kunst? - Kunstprojekte im sozialen Brennpunkt
Internationales Abschluss-Symposium zum EU-Projekt KUSCH
vom 3. bis 4. September 2010 in der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Vorträge
> Was kann Kunst? - Mit Kunst soziale Benachteiligung überwinden?
(Ulrika Eller-Rüter)
> Musikvortrag
(Friedemann Geisler)
> Ergebnisse der Evaluation
(Christiane Hemmer-Schanze)
Kunst ist ein wirksames „Instrument“ zur Förderung kulturell und sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher: Gerade künstlerisches Tun wie beispielsweise in Musik, Malerei, Grafik oder Theaterspielen fördert die Persönlichkeitsentwicklung und Lernmotivation. Negative Selbstbilder können überwunden und so der »Teufelskreis« der Diskriminierung durchbrochen werden. Das ist der grundlegende Gedanke des Projekts »Kunstprojekte fördern benachteiligte Schülerinnen und Schüler« (KUSCH). Kunst im sozialen Brennpunkt steht so für einen Paradigmenwechsel: Das Künstlerische soll jenseits von Kunstbetrieb und Exklusivität seine soziale Kraft für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen entfalten.
Die Alanus Hochschule entwickelt im Rahmen von KUSCH individuelle, interdisziplinäre, interkulturelle und partizipatorische Kunstprojekte für sozial und kulturell benachteiligte Kinder und Jugendliche mit europäischen Schulen in Rosia (Rumänien, für Roma gegründet), Szombathely (Ungarn), Antwerpen (Belgien) und Mannheim (Interkulturelle Waldorfschule).
Schauplatz des Geschehens ist jedoch nicht der reguläre Schulunterricht mit seinem Leistungs- und Bewertungssystem, sondern das Kunst-Event, das von professionellen Künstlern durchgeführt wird. Die GAB München übernimmt die Aufgabe der Evaluation und Wirkungsforschung. (www.kunst-in-projekten.eu)
Auf dem Symposium sollen die Ergebnisse des internationalen KUSCH-Projektes präsentiert und im Kontext des Erweiterten Kunstbegriffs von Joseph Beuys diskutiert werden.
Das Projekt KUSCH wird im Rahmen des Programms „Lebenslanges Lernen“ als Comenius-Projekt durch die EU gefördert.
Verantwortlich:
Prof. Dr. Ulrika Eller-Rüter, künstlerische Gesamtleitung
Prof. Dr. Michael Brater, wissenschaftliche Begleitung, Evaluation
Friedemann Geisler, musikalische Leitung
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