Das Institut für Kunst im Dialog
Das Institut für Kunst im Dialog ist ein künstlerisch-wissenschaftliches Institut der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Es ist hervorgegangen aus dem Erfahrungen und Ergebnissen des Modellversuchs “Künstler in sozialen Arbeitsfeldern” (1986 – 1989). Das Institut sieht seine Aufgabe darin, die Erfahrungen, die in künstlerischen Prozessen gemacht werden können, in ihrer Bedeutung für gesellschaftliche Gestaltungssituationen zu erforschen und fruchtbar zu machen. Es möchte den Dialog zwischen der Welt der Kunst und den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft fördern. Dies geschieht durch einschlägige wissenschaftliche Forschung, durch die Förderung und Durchführung praktischer Kunstprojekte und –maßnahmen in den verschiedensten gesellschaftlichen Feldern und durch die Lehre. Das Institut bereitet Künstler auf ihre Berufstätigkeit und Wirksamkeit in der Gesellschaft vor – zum einen durch die Vermittlung praktisch-beruflichen Wissens, das für alle freischaffenden Künstler nützlich ist, zum anderen dadurch, dass es Künstler dafür qualifiziert, sich neue Arbeitsfelder außerhalb von Atelier und Bühne und außerhalb von Schule und Therapie zu erschließen. Diese Arbeitsfelder der „Kunst im gesellschaftlichen Raum“ reichen von der Vermittlung von (moderner) Kunst an interessierte Laien, insbesondere an kunstferne Schichten, bis zur künstlerischen Arbeit mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen – Kindern und Jugendlichen, Auszubildenden, Mitarbeiter und Führungskräfte in der Wirtschaft, sozialen Randgruppen, Senioren u.a. Dabei steht weniger das künstlerische Ergebnis als der künstlerische Prozess im Mittelpunkt der Wirksamkeit.
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