Rosia, Rumänien
Scoala de Arte si Meserii Waldorf
Hans Spalinger,
Frau Annette Wiecken
Ro_557210 Rosia, jud. Sibiu, Str. Scolii 202
Rosia, Rumänien
Tel. +40 (0) 26 95 82 3-70 od. -87
prorosia(at)yahoo.com |
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Partnerschule
Die Schule ist aus einem Alphabetisierungsprojekt für Roma-Kinder hervorgegangen. Sie besteht aus einer Schule für die Klassen 1-8 und einer anschließenden Berufsschule mit den Klassen 9 und 10. Es werden vor allem Roma-Kinder aus dem benachbarten Roma-Dorf unterrichtet, in der Berufschule zusammen mit Kindern aus anderen Dörfern der Umgebung. Ziel der Schule ist es, bei der Integration der Roma-Kinder in die rumänische Gesellschaft zu helfen. Die Schule hat ca. 150 Kinder. Viele der Kinder bedürfen aufgrund von körperlichen, seelischen und sozialen Schwierigkeiten einer besonderen pädagogischen Zuwendung. Ein großes Problem der Schule ist die Gewaltbereitschaft und –neigung der Kinder. In jüngster Zeit kümmert sich die Schule auch verstärkt um die sozialen Verhältnisse im Dorf und bemüht sich dort um Sozialentwicklung. Die Schule arbeitet eng mit der Waldorf-Lehrerbildung in Rumänien zusammen und wird die Projektergebnisse dort einbringen.
Besonderheiten: Ethnische Diskriminierung, Gewaltprobleme
Aufgaben im Projekt:
Im Rahmen des Projektes trägt diese Schule vor allem zwei besondere Aspekte bei: Die Situation der Roma-Kinder und damit der ethnischen Benachteiligung, mit der vielfältige soziale Probleme (z.B. Gewaltneigung) verbunden sind, und das Umfeld einer Berufsschule, an der Jugendliche im Alter von 15-17 Jahren mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen unterrichtet werden. Für die Kernfrage des Projekts nach den pädagogischen Möglichkeiten von Kunstprojekten mit Schülern in sozialen Brennpunkten bilden beide Fragestellung eine besondere Herausforderung. Die Schule ist somit Entwicklungs- und Erprobungspartner für schulische Kunstprojekte mit sozial bzw. ethnisch benachteiligten Kindern. Die Schule nimmt an der Weiterbildung an der Alanus Hochschule teil. Sie arbeitet aktiv mit nationalen Schulbehörden und der nationalen Lehrerbildung zusammen. Außerdem wird sie die Verbreitung der Ergebnisse in Rumänien übernehmen und am europäischen Netzwerk teilnehmen.
Frau Irina Gabor (3. Klasse), Herr Ionut Cumpanasoiu (9. Klasse Berufsschule) |